Brettchenweben

Alte Webtechnik, bei der mit Hilfe von gelochten Holz- oder Knochenbrettchen sehr stabile Bänder, Gurte oder Borten hergestellt werden können.
Brettchengewobene Bänder bilden auch manchmal den Abschluss eines herkömmlich gewobenen Stoffes.
Ein gut erhaltenes Brettchenwebgerät mit 52 hölzernen Brettchen stammt aus dem Oseberger Schiffsfund, Norwegen, datiert um 850.
Die Abbildung zeigt ein gerade begonnenes modernes Band mit 13 Vierlochbrettchen. Brettchenweberei

zurück zu "B"

www.grabungswoerterbuch.de © Norbert Fischer, Doris Fischer