Schießscharte

Seit dem 13. Jh. hohe Schlitzscharten für Bogenschützen. Im Laufe des 14. Jhs. breitere, aber nicht mehr so hohe Schlitzscharten für Armbrustschützen. Ab Mitte 15. Jh. Schlüsselscharte in Form eines kopfstehenden Schlüsselloches (manchmal mit horizontalem Sehschlitz), für Feuerwaffen. Ab Ende 15. Jh. außerdem die Maulscharte.

Eine hervorragende Beschreibung der Schießschartentypen findet sich bei:
Joachim Zeune, Burgen - Symbole der Macht. Ein neues Bild der mittelalterlichen Burg. Regensburg 1996, S. 94 ff.

Das Foto zeigt eine Schießscharte in der Zwingermauer der Valkenburg/NL. Darunter Schlüsselscharten in der Mauer der Weidelsburg, Wolfhagen-Ippinghausen, Landkreis Kassel.

Schießscharte in der Mauer der Valkenburg/NL

Schießscharte in der Mauer der Weidelsburg, außen, Wolfhagen-Ippinghausen, Ldkr. Kassel  Schießscharte in der Mauer der Weidelsburg, innen, Wolfhagen-Ippinghausen, Ldkr. Kassel

zurück zu "S"

www.grabungswoerterbuch.de © Norbert Fischer, Doris Fischer